Tunesien
Tunesien befindet sich in einem kontinuierlichen Wandel. Staatliche Institutionen, zivilgesellschaftliche Organisationen und wirtschaftliche Akteure arbeiten gemeinsam daran, gesellschaftliche und strukturelle Herausforderungen vorausschauend zu gestalten. In Anerkennung der nationalen Entwicklungsziele begleitet die Hanns- Seidel-Stiftung in Tunesien seit 1989 Reformprozesse, die zur Stärkung rechtsstaatlicher Strukturen, zur Förderung wirtschaftlicher Stabilität und zur Ausweitung gesellschaftlicher Teilhabe beitragen.
Die Stiftung arbeitet eng mit tunesischen Partnerorganisationen zusammen. Die Grundlage dieser Kooperationen bilden gemeinsam definierte Prioritäten. Wir wollen institutionelle und individuelle Handlungsspielräume erweitern, unter anderem in Bereichen der öffentlichen Verwaltung, der unternehmerischen Selbstständigkeit, der Umweltbildung und des gesellschaftlichen Dialogs. Einen besonderen Stellenwert nehmen Maßnahmen zur Aus- und Fortbildung sowie der Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene ein.
Alle Projekte beruhen auf einem Verständnis geteilter Verantwortung, einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe, Vertrauen und Kontextsensibilität. Die Hanns-Seidel- Stiftung versteht sich dabei als Plattform für dialogischen Wissenstransfer, als Impulsgeberin für tragfähige Lösungsansätze und als Brückenbauerin zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteursgruppen.
Die Projektarbeit wird primär aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert. Das Regionalbüro in Tunis begleitet die Umsetzung der Vorhaben durch Beratung, Moderation und operative Unterstützung, stets im Sinne eines kooperativen, zukunftsorientierten Miteinanders.
Tätigkeitsbereich
Als deutsche politische Stiftung fördert die Hanns-Seidel-Stiftung in Tunesien Projekte in den Bereichen Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und guter Regierungsführung.
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